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Curavet Insights #2

01/07/2018

Liebe Kundinnen und Kunden,

liebe Leserinnen und Leser

 

Mit unserer Blogreihe "Curavet Insights" möchten wir Ihnen in regelmässigen Abständen nähere Einblicke in unsere Tierklinik geben. In unserem zweiten Beitrag informieren wir Sie über eine von uns bevorzugte Operationstechnik im Falle einer Kastration - die sog. Laparoskopie (Bauchspiegelung). 

 

Wie der Name schon nahelegt handelt es sich hierbei um ein Verfahren, bei dem eine Kamera («skopie») in den Bauch des Tieres eingeführt wird und die es ermöglicht, das «Innere» des Tieres sorgfältig anzuschauen. Dieses sog. Schlüssellochverfahren ist in der Schweiz relativ gut etabliert und wird in grösseren Kliniken und Spitälern angeboten. Am häufigsten wird es für die Kastration von Hündinnen oder bei Rüden mit Hodenhochstand  angewendet. Es ist eine minimal invasive Methode, bei der die Bauchwand nur an 2 - 3 Stellen für die Instrumente geöffnet wird. Mit dem Endoskop hat der Chirurg eine gute Sicht und kann die Eierstöcke oder die im Bauchraum liegenden Hoden aufsuchen. Diese werden mit der Fasszange fixiert. Mit dem Kauterisationsgerät werden das angrenzende Gewebe und die Blutgefässe zuverlässig verödet. Die Eierstöcke bzw. Hoden werden abgetrennt und aus der Bauchhöhle entfernt. 

 

Anwendung sowie Vor- und Nachteile der Laparoskopie

 

Vorteile der laparoskopischen Kastration

 

Es entstehen kleinere Operationswunden, dadurch werden weniger postoperative Schmerzen erwartet und die Patienten profitieren von einer rascheren Genesungszeit. Die Hunde sind meist noch 2-3 Tagen wieder voll einsatzfähig. Aufgrund der kleineren Hautschnitte brauchen die Hunde seltener einen Halskragen oder Body. Die Kontaminationsgefahr der Bauchhöhle ist geringer.

 

Nachteile der laparoskopischen Kastration

 

Durch den grösseren Material- und Instrumenteaufwand ist mit höheren Kosten zu rechnen. Schwierigkeiten entstehen bei fettleibigen Tieren und wir empfehlen diese konventionell kastrieren zu lassen.

 

Mit der Laparoskopie sind noch weitere minimal invasive Eingriffe von grossem Interesse, z.B wenn es darum geht, eine Gewebeprobe (Biopsie) aus dem Bauchraum zu entnehmen oder eine Gastropexie (Annähen des Magens an die innere Bauchwand) als Prophylaxe bei Risikohunden für Magendrehung.

 

Sollten Sie im Übrigen noch Fragen haben, so sprechen Sie uns bitte gerne jederzeit an.

 

 

Ihr Curavet Team

 

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